Brust Info

Aussehen ist nicht alles…

Als Gynäkomastie wird die vergrößerte Brustdrüse beim Mann bezeichnet. Eine solche Vergrößerung der Brustdrüse, wird meist durch eine Hormonelle Störung verursacht. Aus diesem Grund, ist die Gynäkomastie auch keine eigenständige Erkrankung, sondern viel mehr ein Symptom das auf eine solche Hormonelle Störung hinweist. Von dieser „echten“ Gynäkomastie ist noch die „unechte“ zu unterscheiden. Dabei handelt es sich um eine übermäßige Fetteinlagerung in der Brust. Meist tritt diese Form der Gynäkomastie bei Patienten auf, die an Adipositas leiden. Bei der „unechten“ Gynäkomastie ist auch keine vergrößerte Drüsenkörper zu ertasten.

Grundsätzlich kann die Gynäkomastie als normale physiologische oder als krankhafte pathologische Veränderung auftreten.

Beispiel für eine normale Vergrößerung sind die Pupertätsgynäkomastie und die Neugeborenegynäkomastie. In beiden Fällen bildet sich diese meist von allein zurück.

Da die Gynäkomastie keine eigene Krankheit ist weist die krankhafte auch nur auf eine Erkrankung hin. Die krankhafte Gynäkomastie kann zum Beispiel durch eine erhöhte Östrogenbildung oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder Drogen verursacht werden.

Bevor man die Gynäkomastie behandelt, muss festgestellt werden ob es sich um eine „echte“ oder eine „unechte“ Gynäkomastie handelt. Das begründet sich darin, da man die „unechte“ normalerweise nicht behandeln muss, außer der Patient leidet unter starken psychischem Druck.

Da es sich beider „echten“ Gynäkomastie meist um eine Hormonelle Störung handelt wird versucht durch entsprechende Hormontherapie die vergrößerte Brustdrüse wieder zu verkleinern. Ebenfalls sollten entsprechende Medikamente abgesetzt werden, welche eine Störung des Hormonhaushaltes auslösen. In extremen Fällen kann man die Gynäkomastie auch operativ entfernen, das sollte aber immer das letzte Mittel der Wahl darstellen, da Operationen immer Gefahren bergen.

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