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Aussehen ist nicht alles…

Für viele Frauen ist diese Vorstellung ein Traum: Nie wieder drückende oder zwickende BHs, nie wieder das lästige Suchen nach der richtigen BH-Größe. Auch Oberteile, bei denen die Träger zu sehen sind, könnten in Zukunft passé sein.

Der israelische Schönheitschirurg Dr. Eyal Gur, Leiter der Mikrochirurgie am Tel Aviv Ichilov Hospital, könnte diesen Traum vieler Frauen bald Wahrheit werden lassen. Er hat nämlich den so genannten „Cup & Up“ erfunden, den belgische Chirurgen nun erstmals einer Frau erfolgreich implantierten. Diesen „Cup & Up“ kann man sich wie einen inneren BH aus Silikon vorstellen. Dieser wird bei einem operativen Eingriff, der lediglich unter Lokalanästhesie stattfindet, eingesetzt. Die Implantation sei laut Gur dabei günstiger und weitaus weniger schmerzhaft als das Einsetzen von Brustimplantaten. Zudem dauere der Eingriff nur etwa 40 Minuten (zum Vergleich: eine herkömmliche Bruststraffung dauert etwa drei Stunden) und fände unter Lokalanästhesie statt, was die darauffolgende Erholungsperiode deutlich verkürze. Darüber hinaus sei es „eine dauerhafte und vor allem natürlich aussehende Lösung“, so Gur. Der Silikon-BH halte ein Leben lang. Lediglich eine minimale Nach-OP nach ca. zehn Jahren sei eventuell möglich, sofern der Träger unter der Last nachgibt. Der eigentliche Träger wird bei dem Eingriff mithilfe von Titanschrauben an den Rippen befestigt.

Diese Methode wird von dem israelischen Unternehmen Orbix medical, welches den Produktverkauf – bei einer Genehmigung der EU – binnen der kommenden Jahre auf Europa ausweiten möchte, vertrieben.

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